Die Seven Sisters
Die bekannteste Aussicht auf die sieben Klippen haben Sie nicht von den Klippen selbst, sondern gegenüber, von Seaford Head.

- 162 m Beachy Head, höchste Kreideklippe
- 21,4 km Seaford nach Eastbourne
- £3 eine Busfahrt, bis Ende 2026
- £7 ein Tag Parken bei Exceat
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Wie viel Zeit brauchen Sie?
Für die berühmte Aussicht eine Stunde: Von Seaford Head schauen Sie über den Cuckmere auf die ganze Reihe. Wollen Sie über die Klippen gehen, rechnen Sie mit einem halben Tag vom Besucherzentrum bei Exceat nach Birling Gap. Die ganze Küstenwanderung von Seaford nach Eastbourne ist 21,4 Kilometer lang und dauert rund sechseinhalb Stunden.
Geprüft am 9. September 2026 bei nationaltrust.org.uk, sevensisters.org.uk, buses.co.uk, gov.uk, nationaltrail.co.uk
Die Seven Sisters sind sieben kreideweiße Klippengipfel an der Küste von East Sussex, zwischen Seaford und Eastbourne. Sie liegen im South Downs National Park, es steht kein einziges Gebäude darauf, und es gibt keinen Eintritt. Was Sie vorher klären müssen, ist, wo Sie anfangen, denn die zwei Eingänge liegen zehn Kilometer auseinander und werden von verschiedenen Bussen bedient.
Die bekannteste Aussicht liegt nicht auf den Klippen
Das Foto, das alle kennen, mit der Reihe Klippen hintereinander und zwei weißen Häuschen im Vordergrund, ist von Seaford Head gemacht. Das ist der Hügel an der Westseite, gegenüber der Mündung des Cuckmere. Die Häuschen sind die alten Küstenwachtwohnungen bei Cuckmere Haven.
Stehen Sie auf den Klippen selbst, sehen Sie diese Reihe gerade nicht: Sie gehen dann darüber. Wer nur für die Aussicht kommt, parkt also in Seaford und geht in einer Stunde hin und zurück nach Seaford Head. Das ist der kürzeste Weg zu dem Bild, für das die meisten kommen.

Wandern über die Klippen
Der Pfad geht über alle sieben Gipfel ununterbrochen auf und ab, ohne Treppen oder Befestigung. Eine flache Variante über die Klippen selbst gibt es nicht; wer das will, geht über den Talboden am Cuckmere entlang.
Die Namen der sieben sind, von West nach Ost: Haven Brow, Short Brow, Rough Brow, Brass Point, Flat Hill, Baily’s Hill und Went Hill. Hinter Went Hill folgt Birling Gap, und danach steigt der Pfad nach Beachy Head, mit 162 Metern die höchste Kreideklippe Großbritanniens.
Wer bis Eastbourne durchgeht, trifft auf das Ende des South Downs Way, der hier nach gut 160 Kilometern am Meer ankommt.

© OpenStreetMap-Mitwirkende
Welche Wanderung zu Ihnen passt
Die ersten vier laufen über die Klippen, die letzte über den Talboden. Die Zeiten gelten für ein normales Tempo ohne lange Pausen; der Pfad geht ununterbrochen auf und ab, also fühlt es sich länger an, als die Strecke vermuten lässt.
| Route | Strecke | Zeit | Wofür |
|---|---|---|---|
| Seaford Head und zurück | 3 km | 1 Std. | die klassische Aussicht, ohne Kletterei |
| Exceat nach Birling Gap | 5,5 km | 2 Std. | über alle sieben Gipfel, Bus zurück |
| Eastbourne und Beachy Head rund | 8,1 km | 3,5 Std. | die höchsten Klippen, beginnt in der Stadt |
| Seaford nach Eastbourne | 21,4 km | 6,5 Std. | die ganze Küste, Bahnhof zu Bahnhof |
| Flache Route am Cuckmere | 4 km hin und zurück | 1 Std. | befestigt, auch mit Kinderwagen |
Gehen Sie von West nach OstDer vorherrschende Wind kommt aus Südwest, in dieser Richtung haben Sie ihn also im Rücken. Außerdem enden Sie in Eastbourne oder Birling Gap, wo ein Bus fährt, statt auf dem Feld.
Unterwegs gibt es fast nichtsZwischen Exceat und Birling Gap steht kein einziges Gebäude, und es gibt kein Wasser. Nehmen Sie mit, was Sie brauchen, denn der nächste Hahn ist das Café bei Birling Gap.
Mit Bus oder Auto
Die Coaster-Busse von Brighton & Hove fahren die ganze Küste entlang, von Brighton über Seaford nach Eastbourne. Das macht eine einfache Wanderung möglich: Bus hin, zu Fuß zurück, oder umgekehrt.
Achten Sie auf die Nummer. Die 12 und die 12A halten am Besucherzentrum in Exceat. Birling Gap und Beachy Head liegen abseits der Hauptstraße und werden nur von der 13X bedient. Die 12X ist der Schnellbus und hält bei keinem von beiden.
Mit dem Zug kommen Sie bis Seaford oder Eastbourne und steigen dort in den Bus; Brighton ist von London eine Stunde entfernt, siehe Tagesausflüge ab London.
Parken und der Bus
Es gibt zwei Eingänge ins Gebiet, und sie werden von verschiedenen Buslinien bedient. Dieser Unterschied bestimmt, wo Sie anfangen.
| Wo | Parken | Bus | Was es gibt |
|---|---|---|---|
| Seven Sisters Country Park, Exceat | £3,50 bis 2 Std., £7 ganzer Tag | Coaster 12 und 12A | Besucherzentrum, Toiletten, Café |
| Birling Gap | £2 je Stunde, £8 ganzer Tag | Coaster 13X | Café, Laden, Treppe zum Strand |
| Seaford Head | frei in den Straßen von Seaford | Zug nach Seaford | nichts, nur die Aussicht |
| Beachy Head | gebührenpflichtig am Pub | Coaster 13X | Pub, Besucherzentrum |
Beim National Trust parken Mitglieder freiBirling Gap gehört dem National Trust. Mitglieder, Motorradfahrer und Inhaber eines Blue Badge parken dort frei. Bei Exceat gilt das nicht: Dort gibt es keine Ermäßigungen, auch nicht für einen Blue Badge.
Eine einfache Busfahrt kostet £3In England außerhalb Londons gilt bis Ende 2026 eine landesweite Obergrenze von £3 je einfacher Fahrt, und ab dem 1. Januar 2027 werden es £2. Eine Tageskarte für die Küste ist teurer, rechnen Sie also aus, was in Ihrem Fall günstiger ist.
Die Klippen bröckeln
Kreide ist weich, und der Rand steht vor dem Abbruch, ohne dass Sie es sehen. Der National Trust formuliert es ohne Umschweife: Die Klippen sind brüchig und können ohne Warnung abbrechen, bleiben Sie also weit vom Rand weg, und stellen Sie sich auch unten nicht direkt an die Wand.
Es gibt keinen Zaun und keinen markierten sicheren Abstand. Der Pfad läuft an manchen Stellen dicht am Rand; dort ist ein Stück landeinwärts die vernünftige Wahl. Jeden Winter verschwindet wieder ein Stück im Meer, und die Küstenwachthäuschen bei Cuckmere Haven werden deshalb auf Dauer nicht mehr dort stehen.

Birling Gap und der Strand
Birling Gap ist die einzige Stelle, an der Sie von den Klippen an den Strand kommen, über eine Metalltreppe von fünfzig Stufen in vier Läufen. Das geht nur bei Niedrigwasser: Bei Flut steht der Kiesstrand unter Wasser, und Sie sitzen zwischen Meer und Wand fest. Prüfen Sie also die Tide, bevor Sie hinabsteigen.
Die Treppe kann bei Sturm oder nach einem Abbruch ohne Ankündigung geschlossen sein. Oben stehen ein Café und ein Laden des National Trust, offen von 10:00 bis 17:00 Uhr, die Toiletten ab 9:30 Uhr.
Wollen Sie eine längere Küstenroute daraus machen, schließt dieses Gebiet gut an die Küstenroute durch England an; die Seebäder links und rechts finden Sie auf der Seite über die schönsten Küstenorte.

Häufige Fragen zu den Seven Sisters
- Wo liegen die Seven Sisters?
- An der Südküste Englands in East Sussex, zwischen Seaford und Eastbourne, im South Downs National Park. Sie werden oft mit den White Cliffs of Dover verwechselt, die gut hundert Kilometer östlicher liegen.
- Wo hat man die schönste Aussicht auf die Seven Sisters?
- Von Seaford Head, an der Westseite. Sie schauen dann über die Mündung des Cuckmere auf die ganze Reihe Klippen hintereinander, mit den zwei weißen Küstenwachthäuschen davor. Stehen Sie auf den Klippen, sehen Sie die Reihe gerade nicht.
- Wie lange dauert die Wanderung über die Seven Sisters?
- Die ganze Küstenwanderung von Seaford nach Eastbourne ist 21,4 Kilometer lang und dauert rund sechseinhalb Stunden. Wollen Sie nur über die sieben Gipfel, gehen Sie von Exceat nach Birling Gap: 5,5 Kilometer in rund zwei Stunden.
- Welcher Bus fährt zu den Seven Sisters?
- Die Coaster 12 und 12A fahren von Brighton über Seaford nach Eastbourne und halten am Seven Sisters Country Park in Exceat. Für Birling Gap und Beachy Head brauchen Sie die 13X; die 12X hält dort nicht.
- Kommt man bei den Seven Sisters an den Strand?
- Bei Birling Gap, über eine Treppe von fünfzig Stufen über vier Läufe. Nur bei Niedrigwasser, denn bei Flut steht der Strand unter Wasser. Die Treppe kann bei Sturm oder nach einem Abbruch ohne Ankündigung geschlossen sein.
- Sind die Klippen gefährlich?
- Der Kreiderand kann ohne Warnung abbrechen, und das passiert regelmäßig. Der National Trust bittet, weit vom Rand wegzubleiben und sich auch unten nicht direkt an die Wand zu stellen. Einen Zaun gibt es nicht.